Dreimal Kolumbien in einem Jahr!

Hola queridxs!

Ihr werdet denken, ich bin verrückt… Vielleicht ist das einer der Gründe, warum ich so lange nichts mehr auf meinem Blog geschrieben habe. Es ist nicht so, dass ich nichts zu berichten hätte, aber es ist mir fast schon unangenehm zu sagen, dass ich dieses Jahr dreimal in meiner zweiten Heimat war!

Von meinem einwöchigen Aufenthalt in Kolumbien im August habe ich noch nichts berichtet. Das habe ich mir aber fest vorgenommen, genauso wie der Bericht über die Peru-Bolivien-Rundreise mit meiner Familie, die einer der beeindruckendsten und interessantesten Reisen war, die ich gemacht habe.

Um kurz die drei Kolumbienaufenthalte zu erklären:

  1. März, drei Wochen: Frieda und ich reisten gemeinsam in den Semesterferien nach Kolumbien.
  2. August, eine Woche: meine Eltern hatten nachdem sie südamerikanische Luft geschnuppert hatten, Lust nach mehr bekommen und eine Reise nach Peru und Bolivien geplant. Deshalb hatte ich mich entschlossen eine Woche vorher nach Tunja zu fliegen und Freunde und Familie dort zu besuchen.
  3. Oktober: zweieinhalb Wochen: Ende August nach der einmonatigen Reise durch Südamerika sind wir wieder in Deutschland angekommen, alle froh nach so langer Zeit wieder zuhause zu sein und ich habe die Nacht durchgeweint mit Sehnsucht nach Kolumbien. Am nächsten Tag habe ich dann die Flüge für Ende September gebucht. In den vier Wochen, die ich in Deutschland war, habe ich eine Woche lang 11 Stunden am Tag gearbeitet (um mir den Aufenthalt zu finanzieren) und die restlichen Wochen eine Website für die Uni programmiert. Das war eine sehr stressige Zeit, nur um noch ein letztes Mal nach Kolumbien zu fliegen.

Davon möchte ich euch jetzt ein bisschen berichten, denn ich habe wieder viele neue Erfahrungen gesammelt und interessante Dinge unternommen.

Nach einer langen Reise, ausgestattet mit mehr als zwei Kilo Schokolade, kam ich glücklich und erschöpft in meinem geliebten Tunja an. Da der große Fredy (wer es nicht mehr weiß, mein Nachbar) mit dem Auto in Villa de Leyva war, wurde ich von dem kleinen Fredy vom terminal in Tunja abgeholt. Wie schon bei den letzten Malen wurde ich herzlich von meinen Nachbarn und meiner Gastfamilie empfangen. Ich habe mich sehr gefreut, wieder da zu sein und auch wenn das letzte Mal, dass wir uns gesehen hatten nur wenige Wochen her waren, war es ein schöner Moment.

In diesem Jahr hat meine Gastfamilie wieder einen Freiwilligen aufgenommen, den ich noch am gleichen Abend kennengelernt habe. Ricardo ist dreiviertel Kolumbianer und spricht deshalb perfekt spanisch. Mit ihm, Nico und dem kleinen Fredy habe ich noch einen Film geguckt und bin dann schlafen gegangen.
Am nächsten Tag bin ich zur Geburtstagsfeier meiner Schule gegangen, die nur fünf Minuten zu Fuß entfernt war, in einer riesen Turnhalle. Dort habe ich viele profes und estudiantes wiedergesehen und die neue Freiwillige kennengelernt. Bei der Feier wurden wie immer zu Beginn die Hymnen (Reihenfolge: Hymne von Kolumbien, Boyacá, Tunja, Schule) gesungen. Darauf folgten einige Reden und viele verschiedene Tänze von traditionellen wie cumbia bis Hip Hop und Cheerleading.

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Nach einem typischen kolumbianischen tinto (die mir sehr fehlen in Deutschland) mit meiner Gastmutter und einigen Nachbarinnen gab es Mittagessen (das mir noch mehr fehlt). Ich habe nach dem Essen schon wieder gepackt und bin noch am gleichen Nachmittag nach Bogotá gefahren. Dort habe ich mich mit einer Freundin getroffen, die gerade in Bogotá arbeitet, denn über das Wochenende wollten wir zusammen verreisen.
Für mich war es komisch und auch traurig endlich wieder in Tunja zu sein und direkt wieder loszufahren. Allerdings wollte ich nicht zwei Wochen nur in Tunja sein und auch wieder neue Orte kennenlernen. So neu war der Wochenendtrip für mich letztendlich nicht, aber ich hatte eine sehr schöne Zeit mit Laura.

Von Bogotá aus sind wir freitagabend um 22 Uhr nach Medellín gefahren.
Medellín verbinden viele nach wie vor mit Pablo Escobar und dem Drogenkartell, dass er damals in der Stadt des „ewigen Frühlings“ führte. Mittlerweile hat sich Medellín zu einer schönen Metropole mit einem großen Kulturangebot entwickelt. 2012 wurde sie vom Wall Street Journal zur innovativsten Stadt der Welt ernannt und wird immer mehr zum Vorzeigeprojekt für ganz Lateinamerika.

Nach kolumbianischen Angaben dauert die Fahrt von Bogotá nach Medellín 8 Stunden. Aus 8 Stunden wurden 14… Laura und ich waren nicht sehr begeistert, zumal die Reisebusse immer sehr runtergekühlt werden, da sonst die Luft zu schlecht wird. Auf Lauras Nachfrage, ob er die Klimaanlage ausmachen kann, meinte der Busfahrer, dass das extra kostet.

Ziemlich fertig aber erleichtert die Fahrt überstanden zu haben, kamen wir in der zweitgrößten Stadt Kolumbiens an. Nach einem verspäteten Frühstück beziehungsweise verfrühten Mittagessen sind wir am plaza botero, der nach dem berühmten kolumbianischem Künstler Fernando Botero benannt wurde, in das museo de antioquia gegangen. Dort waren auch viele Werke von Botero ausgestellt. Dieser ist bekannt für seine fülligen Figuren, die auf dem Platz in Statueform überall stehen.

Im Februar 2016 war ich für einige Tage in Medellín, allerdings habe ich nie über meine Reise auf diesem Blog berichtet. Damals war ich im jardín botánico, der auch ein Schmetterlingshaus beinhaltet. Wir waren auch mehr durch das centro gelaufen und haben mehr von der Stadt gesehen.
Diesmal haben Laura und ich etwas unternommen, was ich jedem empfehle und damals leider nicht geschafft habe.
Medellín ist die einzige kolumbianische Stadt, die eine metro hat. Das ist in der Großstadt sehr hilfreich und ich habe schon oft gedacht, dass neben der transmilenio im chaotischen Bogotá eine metro sehr nutzvoll wäre. Das würde den Transport komfortabler machen und die Fahrten ungemein verkürzen!
Eine Metrofahrt kostet 2.500 Pesos. Wenn man den Bereich der metro nicht verlässt, kann man auch in die anderen Linien umsteigen. Neben der metro gibt es noch die metrocable, eine Seilbahn mit Gondeln, die zu den Armenvierteln Santo Domingo und San Javier fährt. Es ist zugegebenermaßen ein wenig makaber, aber es ist interessant einfach die Runde mit der Seilbahn zu fahren, erst über das große Medellín und dann weiter in die ärmeren Viertel.

Leider hatten wir nicht viel Glück und es regnete, doch das gab der Stadt etwas Mystisches. Der Regen (warum ist Oktober Regenzeit in Kolumbien?!) hielt uns trotzdem nicht davon ab, ein Eis bei mimos zu essen.
Als wir endlich ein Taxi abbekommen haben, sind wir ins barrio El Poblado, denn das ist das Viertel mit Restaurants, Bars und Hostels. Wir hatten kein Hostel gebucht; unser Trip war generell sehr spontan gewesen, wie das in Kolumbien nicht unüblich ist. Nach der Empfehlung eines Freundes haben wir ein schönes, aber überteuertes Hostel für 40.000 Pesos (ca. 12€) pro Nacht bezogen. Unsere großen Pläne das Nachtleben Medellíns zu erkunden, fielen ins Wasser, da wir zu müde von der Nachtfahrt und dem vielen Laufen waren, also ließen wir den Tag beim gemütlichen Sushi essen ausklingen.

Am nächsten Tag wollte ich eigentlich zur hacienda nápoles, zum Haus Pablo Escobars. Meine Gastfamilie hat es mir sehr empfohlen dort hinzugehen. Es ist nicht nur der Wohnort des Drogenbarons gewesen, er hat sich dort seine eigene Welt geschaffen. Heute gibt es dort noch Giraffen, Nashörner, Kängurus, Nilpferde und viele weitere Tiere, die von seinem Zoo übrig geblieben sind, einen Dinopark mit riesigen Skulpturen, ein Escobar-Museum, einen Wasserpark und viele weitere Attraktionen.
Die hacienda befindet sich zwischen Medellín und Bogotá und ist deshalb nicht leicht zu erreichen. Leider konnte ich mir das dieses Mal also nicht anschauen.
Stattdessen bin ich mit Laura zum zweiten Mal nach Guatapé gefahren, ein Dorf, das zwei Stunden entfernt liegt, um auf die piedra del peñols zu steigen. Für mich einer der schönsten Orte in Kolumbien!
Vorher waren wir noch im pueblito paísa, ein touristisches Dorf mitten in der Stadt, dass ein wunderbarer Aussichtspunkt ist. Der Panoramablick mit Medellíns Hochhäusern und den umliegenden Bergen war beeindruckend. Wir hatten sogar Glück mit dem Wetter.

Danach ging es nach Guatapé und nach einem stärkendem cerveza wagten wir uns auf den „Stein“. Obwohl der Aufstieg mit 740 Stufen bei Sonne anstrengend ist, lohnt sich der Ausblick mit den malerischen Lagunen rund um!

Nach diesem Erlebnis mussten wir uns erstmal stärken und was ist da besser geeignet, als die bandeja paísa? Das typische Gericht aus Medellín und Umgebung besteht aus Reis, Kartoffeln, Bohnen, Spiegelei, Arepa, Salat, Avocado und normalerweise Schweinefleisch mit Kruste und Würstchen. Leichte Kost also!
Anschließend haben wir das pueblo Guatapé mit seinen bunten Häusern und ruhigen Straßen angeschaut.

Abends ging es zurück nach Bogotá (diesmal nur 10 Stunden). Nach einem leckeren Frühstück in Lauras Lieblingscafé haben wir uns verabschiedet und ich habe mich mit einer Freundin getroffen. Gegen nachmittag bin ich in Tunja angekommen und war sehr glücklich zu wissen, dass ich zwei Wochen in Tunja sein würde mit meinen lieben Leuten.

Um euch nicht zu langweilen, werde ich meine Highlights der restlichen zwei Wochen zusammenfassen. Ich habe sehr viel Zeit mit meinen Familien verbracht, mit Freunden getroffen und war auch noch einmal in der primaria.

Tejo

Obwohl ich ein Jahr in Boyacá lebte, habe ich nie das typische tejo gespielt, das schon seit über 500 Jahren in den departamentos Boyacá und Cundinamarca in Kolumbien gespielt wird. Ich versuche mal kurz die Regeln zu erklären:

Beim Spiel versucht man, eine eiserne, runde Scheibe, den sogenannten Tejo,  in den Kreis in der Mitte eines Bottichs mit Lehm (genannt bocín) zu werfen und so die dort an dessen Rand aufgelegten dreieckigen Schwarzpulvertaschen, die mechas, zu treffen und explodieren zu lassen. Wenn eine mecha getroffen wird, gewinnt der Einzelspieler oder das Team, unabhängig davon, wer der Mitte am nächsten liegt. Falls keine mecha explodiert, gewinnt die Person oder das Team, dessen Tejo näher am bocín liegt. Das war schwerer als gedacht!
Dazu muss ich noch erwähnen, dass wir Mini-Tejo gespielt haben. Die Entfernung bis zum bocín ist kürzer und der Tejo ist nur halb so groß und schwer.
Essentieller Bestandteil des Spiels ist Bier. Wir durften nur spielen, wenn wir mindestens einen halben Kasten bestellen. Ohne Bier kein Tejo.
Ein sehr lustiger Abend mit Freunden und meine Stimmung war vor allem dann erheitert, als ich tatsächlich in der letzten Runde eine mecha zum Explodieren gebracht habe!

 

Sora

Beim  empanadas essen bei Friedas ehemaliger Gastfamilie, durch Nachbarn und beim Tejo spielen, hatte ich schon einige der jetzigen voluntarios kennengelernt. Am Freitag hatten sie eine reúnion in Sora, einem Dorf ca. 20 Minuten von Tunja entfernt. Ich bin mitgefahren und habe die Gruppe tortugas locas kennengelernt. Es war interessant Erfahrungen auszutauschen und ein bisschen neidisch war ich schon, zu wissen, dass sie noch 10 Monate in Kolumbien leben. Bei dem Geburtstag der Schule haben sie das Lied „Auf uns“ aufgeführt und von den unterschiedlichen Klassenstufen gab es wieder Tänze.

 

Quinceañera

Am Samstag haben mich meine Nachbarn netterweise zu einem ganz besonderen Ereignis mitgenommen. Sie waren zum 15. Geburtstag einer Bekanntin eingeladen. 2016 war ich bereits bei einem 15. Geburtstag, was aber alles ein wenig spontan und anders war.
Der 15. Geburtstag eines Mädchens in weiten Teilen Lateinamerikas ist ein großes Ereignis. Das Mädchen wird zur Frau und das wird riesig gefeiert. Zum Ehrentag der cumpleañera (Geburtstagskind) gibt die Familie eine Menge Geld aus. Mir wurde gesagt, dass eine solche Feier mindestens 4.000€ kostet, meist weit mehr.
Die Dekoration, Feier und Kleider gleichen einer Traumhochzeit.

Zuerst waren wir zur misa (Messe) eingeladen. Anschließend sind wir in den Saal gegangen. Die Feier wurde damit eröffnet, dass zuerst die Eltern, dann die cumpleañera eine große Treppe runterkam. Vater und Tochter tanzten einen Walzer (wirklich, Walzer in Kolumbien?!) und danach tanzte sie mit fünfzehn jungen Männern, die ihr alle eine Rose überreicht haben. Auch der kleine Fredy musste dran glauben, zur (Schaden-)Freude seiner Familie und mir (denn er tanzt gar nicht gerne) 😀

Es wurden viele Fotos gemacht und das Essen wurde serviert. Dieses war sehr fleischlastig also habe ich Reis mit Obstsalat bekommen. Das postre war ein sehr schöner, typisch klebrig-süßer Kuchen.

Danach wurde bis in die Nacht hinein getanzt von Vallenato über Merengue bis Reggaeton. Dabei wurden witzige Partyartikel, bunte Hüte, Brillen und Krawatten verteilt.
Für mich war es toll eine Quienceañera mitzuerleben und ich merkte wieder, wie tanzfreudig und lebensfroh die Kolumbianer (außer die beiden Fredys) sind.
Die Feier glich eher eine Hochzeit und ich war ein wenig traurig, dass es in Deutschland nur so wenig große Feiern gibt (zumindest in meinem Umkreis). Kaum ein Geburtstag würde dem in Deutschland gleichen.
Allerdings meinten meine Nachbarn, dass es eine recht ruhige Quienceañera war. Das lag vielleicht daran, dass nicht viele Freunde, sondern mehr Familie eingeladen war.

Ich bin froh, dabeigewesen zu sein und um genau zu sein war ich bei zwei Quienceañeras während der zwei Wochen, weil meine Schule auch 15 Jahre alt geworden ist.

Duitama und Pueblito Boyacense

Am Montag habe ich spontan einen Ausflug mit meinem Gastbruder in das eineinhalb Stunden entfernte Duitama unternommen. Duitama ist vergleichbar mit Tunja, nur ein wenig kleiner. Der plaza bolívar ist verhältnismäßig groß.

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Duitamas plaza bolívar

Der Grund, warum ich nach Duitama wollte, ist das touristische pueblito boyacense, das 1992 erbaut wurde und zu Fuß erreichbar ist von Duitama aus. Es ist ein kleiner Bereich mit ca. 100 Häusern, der in mehrere Abschnitte unterteilt ist. Jeder Abschnitt zeigt die Architektur eines der schönen Dörfer Boyacás, Villa de Leyva, Tibabosa, Tenza, Sachicá, Ráquira und weitere. In den Häusern finden sich kleine Läden, Cafés und Restaurants mit den typischen Produkten.

Leider waren viele Geschäfte geschlossen, als wir da waren, was uns aber zu einer witzigen Begegnung führte. Nico freute sich über jeden offenen Laden den er fand. So standen wir auf einmal in dem Wohnzimmer einer Familie, denn einige Häuser sind auch bewohnt. Ich war schon skeptisch, doch als wir gesehen haben, wie eine Frau gerade die Betten macht, sind wir schnell gegangen 😀

 

Soracá

Einen Nachmittag bin ich mit meinen Geschwistern nach Soracá gelaufen. Ein weiteres Dorf, zu dem man von unserem barrio aus eineinhalb Stunden läuft (viel bergauf!). Die Aussicht ist wunderschön und obwohl ich noch vor Jahren Wandern und Berge schrecklich langweilig fand, genieße ich solche Momente nun sehr. Es war schön, viel Zeit mit den beiden zu verbringen und wir hatten wieder viel Spaß zusammen, als Nico Silvias Hühnerangst ausnutzte und die freilaufenden Hühner mit kolumbianischen Chips auf sie gehetzt hat 😀

 

Cumpleaños

Am Samstag, einen Tag vor meinen Rückflug, hatte ich Geburtstag und der wurde mit kolumbianischen Traditionen gefeiert. Das Einzige, was gefehlt hat: 20 Eier auf dem Kopf mit Mehl und Dreck. Das ist eine Tradition, die meine Familie ablehnt 😀
Zum Mittagessen kam die Familie vorbei. Es gab postre, was meine Gastmutter zubereitet hat; gelatína (Götterspeise) in Rosen- und Sonnenblumenform. Beim Anschneiden werden Fotos mit dem Geburtstagskind gemacht und dabei ist wichtig, dass jeder einmal mit dem cumpleañero zu sehen ist.
Mein Lieblingsgeburtstagslied Que Dios Te Bendiga durfte auch nicht fehlen!

Nachmittags sind wir zu den Nachbarn, da der kleine Fredy am gleichen Tag Geburtstag hat. Deshalb haben wir auch zusammen eine Torte bekommen, die angeschnitten wurde. Die Torte fand ich echt super und die Witze, wer wen essen möchte waren auch nicht schlecht.

Alle waren sehr lieb zu mir und ich hatte einen unvergesslichen Geburtstag in Kolumbien. So habe ich auch nochmal viel Zeit mit meinen lieben Kolumbianern verbracht.

Bedingt durch Uni und Arbeit kann ich leider erst in 10 Monaten wieder in Kolumbien sein, im August 2018. Alle waren sehr traurig darüber und konnten es gar nicht glauben. Allerdings meinten viele:
„Ach, du kommst doch viel früher wieder!“
„Das schaffst du doch gar nicht so lange ohne Kolumbien!“
„Wir sehen dich doch in sechs Monaten schon wieder!“

Der Abschied fiel mir wie immer sehr schwer, vor allem weil ich weiß, dass ich nicht nach ein paar Monaten wieder da bin. Nach meinem Freiwilligendienst war die längste Zeit, die ich nicht in Kolumbien war, 8 Monate, also wird es ganz schön viel.
Aber mit meinem geplanten Auslandssemester in Bogotá ab August werde ich das nächste Mal für längere Zeit bleiben 🙂

Weisheit des Tages: ich fühle mich wieder ein Stückchen mehr kolumbianisch mit den neuen Erfahrungen, die ich gesammelt habe: Tejo spielen, Quinceañera und Geburtstag feiern in Kolumbien!